Erstmals in dieser Hallensaison stand Charlie Peters mit Mio Wüst ab der 14. Spielminute im 1. Satz gemeinsam auf der Platte. Beim Sieben-Punkte-Rückstand von 11:18 gab es einen Doppelwechsel. Die Niederlage im ersten Abschnitt war zwar nicht mehr zu verhindern, aber die Einwechsler Mio Wüst und Robert Heidemann brachten Strukturwandel und Stabilität ins Team. „Mio Wüst stabilisierte die Annahme“, lobte Trainer Björn Andrae den lange Zeit Verletzten nach dessen Comeback. „Und ihm gelangen auch ein, zwei Punkte im Angriff, was ich so nicht von ihm erwartet hatte. Jedenfalls jetzt noch nicht.“
Überragender Spieler der Gastgeber war Charlie Peters. Der Diagonalangreifer spielte sich in einen Rausch. „Charlie erwischte einen ganz starken Tag“, bilanzierte Coach Björn Andrae. „Er hat unglaublich viele Bälle totgemacht.“ Nach vier Sätzen hatte Lindow-Gransee vor 200 Zuschauern doch noch alle Punkte geholt, weil diese Partie nach dem 15:25 mit 25:20, 25:21 und 25:18 gedreht wurde. Charlie Peters und Lukas Schattenberg vom Moerser SC wurden von den Trainer als Wertvollste Spieler benannt und ausgezeichnet.

Sechs Siege aus 13 Spielen – der SV Lindow-Gransee nähert sich der angepeilten Marke einer ausgeglichenen Bilanz und steht nun auf Platz 6 in der Tabelle. Am 17. Januar geht es nach Lehrte zum Tabellensiebten Aligse. Im nächsten Heimspiel am 24. Januar wird es für den SV Lindow-Gransee gegen Münster gehen, den Vorletzten.


© Matthias Haack: Beitragsbild und Charlie Peters bei der Annahme

