Abseits der GBT erlebte Berlin ein spektakuläres Beachvolleyball-Wochenende. Der Berliner Sparkassen Premium Cup brachte am 30./31. Mai 2026 deutsche Beachvolleyball-Topteams auf den Beachpark61 am Gleisdreieck – mit 43 Courts die größte innerstädtische reine Beachvolleyball-Anlage Europas – zusammen. 44 Teams aus ganz Deutschland kämpften um 4.000 Euro Preisgeld.
Am Sonnabend konnte das Duo Peters/ Paszkiewicz im ersten Spiel die Hauptstadtbeacher-Kollegen Robin Peschel und Mio Wüst klar besiegen (0:2/ 14:21, 18:21). Im zweiten Spiel stand ihnen dann mit dem Team Manuel Harms/ Nico Wegner ein härterer Brocken gegenüber. In diesem schweren Match gegen die beiden erfahrenen Beachvolleyballer, die für TuS Mondorf bzw. SWD Powervolleys Düren auch in der Halle erfolgreich spielen, brachte erst ein kaum enden wollender Tiebreak die Entscheidung zugunsten der Berliner. (1:2/ 19:21, 23:21, 20:22).

In ihrem dritten Spiel des Tages gegen Jonas Kaminski und Janik Sambale zogen Charlie und Colin dann allerdings deutlich den Kürzeren (0:2/ 16:21, 18:21). Die Revanche gegen den Viertelfinalgegner von Norderney misslang leider.

Am folgenden Finaltag sicherten sich Charlie und Colin mit einem sehr starken Spiel auf dem Centercourt gegen die Fünften der U-19-Weltmeisterschaft in China von 2024 Ole Sackermann und Julian Hikel (2:0 / 21:17, 21:17) völlig verdient den Einzug ins Halbfinale, dass sie gegen Kim Huber und Valentin Schneckenburger mit 2:0 verloren (21:11, 21:18).
Das Spiel um Platz 3 gehörte dann zu den emotionalen Höhepunkten des Finaltages. Das Berliner Duo lieferte dem Team Luis Henrichs und Cedrik Moede ein spannendes und an Dramatik kaum zu übertreffendes Duell auf dem Sand. Bei dem einen oder anderen wurden Erinnerungen an das Norderney-Turnier geweckt (siehe vorheriger Bericht). Jedes Team konnte einen Satz deutlich für sich verbuchen, bevor ein Tiebreak, die knappe Entscheidung brachte (21:15, 18:21, 15:12). Die Hauptstadtbeacher Charlie und Colin überzeugten mit einer starken kämpferischen Leistung und begeisterten das überwiegend junge Publikum, das im Anschluss zahlreich geduldig in der „Autogramm-Schlange“ stand.

Im Finale setzten sich Kaminski/Sambale 2:1 gegen Huber/Schneckenburger durch (17:21, 21:15, 16:14).
Fotos: Niklas Köppen (Beitragsbild und Colin im „Flug“)

